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Welcher Arzt hilft bei Haarausfall?

Welcher Arzt hilft bei Haarausfall

Haarausfall ist ein Thema, welches viele von uns im Laufe unseres Lebens beschäftigt – Statistiken zufolge etwa achtzig Prozent der Männer und dreißig Prozent der Frauen. Obwohl Männer also deutlich häufiger betroffen sind, ist es ein Problem, das uns alle ereilen kann. Wenn man etwas dagegen tun möchte, ist ein Besuch beim Arzt ratsam. Doch an wen können Sie sich in dieser Situation wenden? Und wie können die Spezialisten Ihnen weiterhelfen? Wir verraten Ihnen, wann professionelle Hilfe nötig ist und wo Sie diese am Besten einholen, um Haarausfall zu vermeiden.

Ab wann ist Haarausfall nicht mehr normal?

Haarausfall als medizinisches Phänomen ist deutlich zu unterscheiden von den Haaren, die Sie Ihr Leben lang nach der Haarwäsche im Duschabfluss finden. Schließlich ist es vollkommen normal, am Tag siebzig bis hundert Haare zu verlieren. Diese wachsen in der Regel nach, sind also vollkommen harmlos. Steigt ihre Menge jedoch merklich an oder bleiben bestimmte Stellen am Kopf kahl, ist es wahrscheinlich, dass das Problem über das normale Ausmaß hinausgeht. Wenn Sie sich daran stören und gerne eine Lösung finden wollen, ist nun die Zeit gekommen, um einen Spezialisten auszusuchen.

Welcher Arzt als Ansprechpartner?

Welcher Arzt bei Haarausfall

Wenn Sie sich entschieden haben, Ihren Haarausfall behandeln zu lassen, stellt sich nun die nächste Frage: Bei wem denn? Welcher Arzt ist auf dieses Problem spezialisiert? Auf diese Frage gibt es mehrere Antworten, die je nach Ursache gelten können.

Hautarzt

Ganz generell ist der Hautarzt eine geeignete Adresse, um bei diesem Problem vorstellig zu werden. In der dermatologischen Praxis findet zuerst eine ausführliche Befragung zu Ihrer Situation statt. Anschließend wird eine Haarprobe entnommen und die Kopfhaut wird mikroskopisch untersucht, um Ausmaß und Ursachen festzustellen. Auch eine Untersuchung des Blutes ist möglich, da auch eine Mangelerscheinung in Sachen Nährstoffe vorliegen kann. Dieser Schritt will wohl überlegt sein, schließlich übernimmt die Krankenkasse die Kosten nur bei Verdacht auf eine Krankheit (Haarausfall gehört allerdings dazu, keine Sorge).

Gynäkologe für hormonell bedingten Haarausfall

Bei Frauen ist es häufig der Fall, dass Haarausfall auch hormonelle Gründe hat. Gerade bei oder nach einer Schwangerschaft sowie in den Wechseljahren ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass hier der Grund für lichter werdendes Haar liegt. Auch sonst können stets hormonelle Imbalancen im Körper vorliegen. In einem solchen Fall kann der Gynäkologe helfen, das Problem zu lösen. Mithilfe der Untersuchung des Hormonspiegels findet er heraus, ob der Grund bei den Hormonen liegt oder doch eine Mangelerscheinung vorliegt, die ihren Ursprung in der Ernährung hat.

Endokrinologe

Der Endokrinologe beschäftigt sich mit der Wirkung von Hormonen und anderen körpereigenen Substanzen auf unsere Gesundheit. Kein Wunder also, dass sich auch dieser Spezialist ausgezeichnet eignet, um eine hormonelle Störung zu identifizieren. Hier können nun auch Männer vorstellig werden, immerhin sind Hormone nicht ausschließlich Frauensache. Vor allem ein Stoffwechselprodukt des Testosteron, das sogenannte Dihydrotestosteron, hemmt das Wachstum neuer Haare und wird somit häufig mit Haarausfall in Verbindung gebracht. Dieses Problem kann vom Endokrinologen identifiziert und behandelt werden.

Ursachen von Haarausfall

Haarausfall Ursachen Gründe

Ein besonders frustrierender Aspekt des ohnehin schon unerfreulichen Phänomen des Haarausfalls ist es, dass seine Ursachen äußerst vielfältig sind. Dementsprechend gibt es für dieses Problem nicht die eine Lösung. Der häufigste Grund ist jedoch die genetische Veranlagung, die vor allem Männern zu schaffen macht. Auch hormonelle Störungen können, wie bereits erwähnt, Auslöser für lichter werdendes Haar sein.

Bei einer einseitigen Ernährung liegt die Vermutung nah, dass es sich um eine Mangelerscheinung handelt; Eisen, Zink, Selen, Kupfer sowie Folsäure sind in diesem Fall häufig nicht ausreichend vorhanden. Viele andere potenzielle Gründe, wie Stress oder eine Autoimmunerkrankung, kommen hinzu, sodass ein Arztbesuch durchaus ratsam ist.

Behandlungsmöglichkeiten

Eben so vielfältig wie die Ursachen des Haarausfalls sind seine Behandlungsmöglichkeiten. Diese müssen selbstverständlich erkannt und je nach Problemlage unterschiedlich behandelt werden, um das Haar wirkungsvoll wieder voller werden zu lassen.

Medikamente

Dass es nicht die eine Wunderpille für einen jugendlichen Haarschopf gibt, ist uns allen bewusst. Es gibt jedoch klinisch nachgewiesene Wirkstoffe, die dem Haarwuchs auch die Sprünge helfen und Haarausfall vermeiden können. Dabei gibt es verschiedene Ansätze. Einige Wirkstoffe, wie das Finasterid oder Alfatradiol, hemmen die Produktion des bereits genannten Dihydrotestosteron, welches das Haarwachstum behindert. Andere Inhaltsstoffe helfen dabei, die Haarwurzeln mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen, um sie kräftiger werden zu lassen. Minoxidil oder Keratin können diesen Effekt erzeugen.

Haarwuchsmittel

Es gibt zahlreiche Seren auf dem Markt, welche behaupten, das Haar schneller und kräftiger wachsen zu lassen – selbst dort, wo vorher keins mehr war. Dies klingt leider etwas zu schön, um wahr zu sein, und bleibt bei vielen Mitteln bloß ein Wunsch. Andere zeigen tatsächlich eine nachweisbare Wirkung, aber auch nur zu einem gewissen Grad. Wer einmal schütteres Haar hat, wird sich dadurch keine beeindruckende Mähne züchten. Allerdings können sie bei den ersten Anzeichen von Haarausfallhelfen, den Prozess zu verzögern. Es ist also ratsam, schon früh zu handeln.

Haartransplantation

Haartransplantation

Wer nicht auf teure Wundermittel vertrauen möchte oder die Hoffnung schon längst aufgegeben hat, kann auf ein todsicheres Hilfsmittel für volleres Haar zurückgreifen: die Haartransplantation. Dies ist eine immer weiter verbreitete Methode, vor allem unter Männern. Vorher sollten Sie sich jedoch komplett über die Ursache Ihres Haarausfalls im Klaren sein, sonst könnte der nicht ganz billige Eingriff seinen Sinn verfehlen. Eine weitere Voraussetzung ist es, dass an anderen Stellen des Kopfes noch genügend gesunde Haarfollikel samt Haarwurzeln existieren, und transplantiert zu werden.

Bewertung

Haarausfall ist ein Thema, mit welchem sich leider die Meisten von uns früher oder später auseinandersetzen müssen. Abgesehen von kosmetischen Beschwerden gibt es auch andere gute Gründe, einen Arzt aufzusuchen. Schließlich kann das Problem auf eine ganze Reihe von zugrunde liegenden Ursachen hinweisen, deren Behandlung dringend erforderlich ist. Stoffwechselerkrankungen oder Mangelerscheinungen sind nichts, was auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Doch auch bei harmloseren Gründen kann ein Besuch beim Spezialisten Ihnen dabei helfen, den Prozess zu verzögern oder sogar aufzuhalten. Schließlich kann Haarausfall durchaus behandelbar sein.

Haarausfall – Ursache, Diagnose, Behandlung

Haarausfall Ursache Diagnose Behandlung

Haarausfall kann viele Ursachen haben, ist aber nicht immer krankhaft. Ein paar Haare im Waschbecken oder in der Haarbürste sind kein Problem, sondern völlig normal. Haare haben nur eine relativ kurze Lebensdauer. Sie hören auf zu wachsen, fallen aus und machen Platz für neue. Durchschnittlich verliert jeder Mensch am Tag rund 70-100 Haare. Allerdings sollten Sie relativ schnell handeln, wenn Ihnen die Haare büschelweise oder bevorzugt an einer bestimmten Stelle ausfallen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ihn erkennen und behandeln können.

Was ist Haarausfall?

Um echten Haarverlust handelt es sich, wenn Ihnen zahlreiche Haare ausgehen und nicht wieder nachwachsen. Wenn Sie täglich Haare verlieren, kann das auf Haarausfall hinweisen. Haarlose Stellen, die im Laufe der Zeit immer größer werden, sollten Sie einem Hautarzt zeigen. Die sogenannte Alopezie ist in den meisten Fällen behandelbar. Es gibt allerdings auch genetisch bedingten Ausfall der Haare. Auch im Alter verlieren die meisten Menschen ihre Haare oder sie werden dünner. Diese Symptome kann auch kein Arzt behandeln. Es gibt allerdings zahlreiche Arten von Haarverlust, die mit den entsprechenden Mitteln erfolgreich behandelt werden können.

Arten von Haarausfall

Arten von Haarausfall

Glänzendes, gesundes Haar entspricht unserem Schönheitsideal. Umso schlimmer ist es, wenn Ihnen schon beim Kämmen die Haare büschelweise ausfallen. Das kann verschiedene Ursachen haben. Manchmal sind es erbliche Faktoren, aber auch Stress und Ernährungsfehler können eine Rolle spielen. Mit Haarausfall müssen Sie sich nicht immer abfinden, denn wir zeigen Ihnen, was Sie dagegen tun können.

Erblich bedingt

Der erblich bedingte Haarausfall kann bei Männern und bei Frauen vorkommen. Verantwortlich dafür ist das körpereigene Hormon Dihydrotestosteron. Die Haare reagieren überempfindlich auf dieses Hormon und können ausfallen. Sehr häufig wird diese Überempfindlichkeit von einem Elternteil vererbt. Welche Gene im Erbmaterial direkt verantwortlich sind, konnte noch nicht eindeutig geklärt werden. In vielen Fällen kann aber eine entsprechende Hormongabe den Verlust der Haare beträchtlich verlangsamen.

Diffuse Haarausfall

Der diffuse Haarausfall kann verschiedene Auslöser haben. Angefangen von einer Funktionsstörung der Schilddrüse oder Eisenmangel bis hin zu Medikamenten und Stress ist vieles möglich. Auch Hormonbehandlungen oder die Wechseljahre können für diffusen Haarverlust verantwortlich sein. Wie es der Name schon sagt, ist die Ursache nicht immer leicht zu erklären und kann bei jedem auftreten. Selbst Kinder können davon betroffen sein.

Kreisrund

Vom kreisrunden Haarausfall sind sehr viele Menschen betroffen. In Deutschland allein sind es rund 1 Million. Hauptsächlich Kinder und junge Erwachsene bis zu einem Alter von 30 Jahren haben die Alopecia areata. Dabei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die das körpereigene Gewebe angreift. Wenn davon die Haarwurzeln an der Kopfhaut betroffen sind, entsteht der kreisrunde Haarverlust. Frauen werden davon häufiger betroffen als Männer.

Was sind die Ursachen?

Es gibt viele Ursachen für Haarausfall. Am häufigsten kommt es zu anlagebedingtem Ausfall der Haare. Das gilt für Männer genauso wie für Frauen. Durchschnittlich zwei Drittel aller Männer sind davon betroffen. Bei ihnen schrumpfen im Laufe der Zeit die Kopfhaarwurzeln und aufgrund ihrer Überempfindlichkeit gegen das Hormon DHT entwickeln sich keine kräftigen Haare mehr. Warum etwa jede zweite Frau davon betroffen ist, konnte noch nicht genau geklärt werden, aber die Forscher vermuten ebenfalls eine hohe Empfindlichkeit der Haarwurzel. Andere Ursachen sind zum Beispiel:

– eine entzündliche Erkrankung der Kopfhaut,
– ständiger Druck auf die Haare durch Zusammenbinden,
– Narbenbildung durch krankhaftes Herausreißen oder
– in seltenen Fällen durch Pseudopeladen Brocq.

Haarausfall: Diagnose

Um den Haarausfall richtig behandeln zu können, muss eine genaue Diagnose erstellt werden. Wichtige Fragen sind dabei, wie stark der Haarverlust ist oder wie lange das Problem schon besteht. Selbst die Familie und eingenommene Medikamente können für die Diagnose wichtig sein. Erst im Anschluss an eine ausführliche Diagnose erfolgt die körperliche Untersuchung. Oft kann das Muster, welche das herausgefallene Haar hinterlassen hat, dem Arzt wertvolle Hinweise über den Grund des Verlustes liefern. Je nachdem, zu welchem Schluss der Arzt kommt, können sich weitere Untersuchungen anschließen.

Behandlungsmethoden

Haarausfall Behandlungsmethoden

Die Behandlungsmethoden von Haarausfall sind genauso unterschiedlich wie ihre Erscheinungsformen. Sie richten sich in erster Linie nach der spezifischen Ursache für den Verlust der Haare.

Mittel gegen Haarausfall

Für Männer, die unter anlagebedingtem Haarausfall leiden, wird oft eine Minoxidil-Lösung mit 2 oder 5 % Wirkstoff angeboten. Damit soll die Haarwurzel stimuliert werden und das Haar stärker nachwachsen. Für Männer kommt auch Finasterid infrage. In manchen Fällen bietet sich auch eine Haartransplantation an. Für Frauen wird oft Minoxidil als Haarwasser verwendet. Damit sollen sich die Blutgefäße weiten und das Wachstum der Haare angeregt werden. Bei einem kreisrunden Ausfall der Haare werden in der Regel entzündungshemmende Medikamente, wie zum Beispiel Kortison, eingesetzt.

Nahrungsergänzungsmittel

Inzwischen gibt es zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel gegen Haarausfall. In den meisten Mitteln sind vor allem Spurenelemente und Vitamine enthalten, die das Haarwachstum fördern sollen. Diese Mittel sind an die Bedürfnisse der Haare angepasst und enthalten in der Regel Vitamin B, A und E. Andere Produkte, die ebenfalls in den Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sein können, sind Folsäure oder Biotin. Die Nahrungsergänzungsmittel haben verschiedene Aufgaben und wirken unterschiedlich auf den Haarwuchs.

Die richtige Haarpflege

Die Produkte bei der Behandlung von Haarausfall sind in der Anwendung sehr spezifisch. Am besten ist es, wenn Sie die Sprays oder Lösungen ganz gezielt auf die Stellen aufbringen, die vom Ausfall betroffen sind. Ganz wichtig ist es, dass Sie eine schonende Haarpflege verwenden, um Ihre Haare nicht noch mehr zu strapazieren. Verbessern können Sie das Erscheinungsbild Ihrer Haare mit spezieller Kosmetik. Shampoos sollten mild sein und wenn Sie Spülung verwenden, achten Sie darauf, dass Sie diese wieder gründlich ausspülen. Produktreste, die im Haar verbleiben, können die Haut reizen und genau das Gegenteil von dem erwirken, was Sie sich wünschen.

Bewertung

Wie unser kleiner Exkurs gezeigt hat, gibt es viele Gründe für Haarausfall. Nicht jedes Problem kann auf kosmetischem Weg gelöst werden. Oft kann nur ein Arzt die richtige Diagnose stellen und in manchen Fällen müssen Sie sich mit Ihrem Problem arrangieren. Wenn alle Mittel versagen, bleibt ihnen noch ein letzter Trumpf – die Haartransplantation. Wenn Sie Probleme mit Ihren Haaren haben, sollten Sie auf keinen Fall zu lange warten, bis Sie reagieren. Je schneller die Ursache gefunden und mit der entsprechenden Behandlung begonnen wird, desto höher sind die Chancen auf Erfolg gegen Haarausfall.

Das sagen Ärzte über Haarausfall

Das sagen Ärzte über Haarausfall

Haarausfall kann viele Ursachen haben. Das Haupthaar ist ein Ausdruck unserer Persönlichkeit. Wird es dünner, leiden die Betroffenen darunter. Übermäßiger Haarverlust wird zu einer großen psychischen Belastung. Es gibt unterschiedliche Gründe für den Verlust des Kopfhaares. Und dementsprechend auch verschiedene Ansätze zur Behandlung. Bei vermehrtem Haarverlust sollte ein Facharzt aufgesucht werden. Wir stellen eine Diagnose und informieren Sie über die Therapiemöglichkeiten zu Ihrem Haarausfall.

Welcher Haarausfall ist normal?

Wir verlieren jeden Tag eine gewisse Anzahl an Haaren. Das können bis zu 100 Haare am Tag sein. Dieses Ausfallen unserer Haare ist natürlich und ganz normal. Im Gegensatz dazu steht der therapiebedürftige Haarverlust. Als Mediziner sprechen wir von Haarverlust, wenn Sie pro Tag mehr als 100 Haare verlieren. Fallen Ihnen über mehrere Wochen so viele Haare aus, ist eine Abklärung der Ursache notwendig.

Was sind die Ursachen?

Haarausfall Ursache

Das Haar unterliegt einer ständigen Erneuerung. Der Wachstumszyklus besteht aus drei Phasen. Die Wachstumsphase eines Haares dauert etwa zwei bis sechs Jahre. In dieser Zeit versorgt die Haarwurzel das Haar mit Nährstoffen zum Wachsen. Nach einer kurzen Übergangsphase von zwei Wochen beginnt eine Ruhephase. Diese dauert etwa zwei bis vier Monate. Danach fällt das Haar aus. Ist der natürliche Wachstumszyklus gestört, fallen mehr Haare aus als nachwachsen. Das natürliche Gleichgewicht ist gestört und zeigt dies mit deutlich sichtbaren Folgen.

Welche Arten von Haarausfall gibt es?

Wir unterscheiden verschiedene Arten des Haarausfalls. Bei einem Haarverlust mit Narbenbildung, wie beispielsweise nach Verätzungen oder Hautkrankheiten, sind die Haarfollikel in Mitleidenschaft gezogen. Wenn die Haarwurzeln zerstört sind, ist der Haarverlust endgültig. Bei nicht vernarbenden Alopezien sind die Haarfollikel, obwohl die Haare ausfallen, intakt. Fast alle Fälle von diesen Haarverlusten lassen sich in eine von den folgenden drei Kategorien einordnen.

Erblich bedingt

Der erblich bedingte Ausfall des Kopfhaares zeigt sich bei Männern in den typischen Geheimratsecken bis zu einer kompletten Glatze. Auch Frauen sind Opfer des genetischen Haarausfalls, wenn auch weniger häufig betroffen. Bei ihnen lichten sich die Haare im Scheitelbereich des Kopfes. Ursache ist eine Überempfindlichkeit auf männliche Hormone. Der Prozess des Haarausfalls geht schleichend voran. Die Haare werden kontinuierlich dünner und Haarfollikel schrumpfen.

Diffuse Haarausfall

Ein Haarausfall, bei dem die Haare über den Kopf verteilt ausfallen, wird als diffus bezeichnet. Ursachen des Haarausfalls gibt es viele. Eine Erkrankung an der Schilddrüse oder eine hormonelle Umstellung kann dafür verantwortlich sein. Nährstoffmangel und Stress sind ebenfalls Auslöser. Haben wir die Ursache für den Ausfall der Haare festgestellt und behandelt, wachsen die Haare meist innerhalb von sechs Monaten wieder nach.

Kreisrund

kreisrunder Haarausfall

Bei diesem Krankheitsbild werden die Haare nicht langsam weniger, sondern sie fallen plötzlich aus. Es bilden sich runde kahle Stellen. Dieses Phänomen kann schon bei Kindern und Jugendlichen entstehen. Bei den meisten Betroffenen hört der Ausfall der Haare ebenso plötzlich wieder auf, wie er begonnen hat. Wir gehen davon aus, dass es sich um eine Autoimmunreaktion handelt. Das eigene Immunsystem stoppt das Haarwachstum und die Haare fallen aus. Die genauen Ursachen sind noch nicht erforscht.

Wie häufig ist Haarausfall?

Der erblich bedingte Ausfall der Kopfhaare ist mit 95 Prozent, die mit Abstand häufigste Form. Männer sind davon vermehrt betroffen. Eine Glatze oder Geheimratsecken betrifft sieben von zehn Männern aufgrund ihrer Gene. Jede fünfte Frau ab 30 Jahren leidet unter erblich bedingtem Ausfall der Haare. In den Wechseljahren nimmt die Häufigkeit zu. Eine kreisrunde kahle Stelle tritt in manchen Familien gehäuft aus. Wir gehen davon aus, dass erbliche Faktoren auch bei der Entstehung von kreisrundem Ausfall eine Rolle spielen.

Wie kann Haarausfall behandelt werden?

Den verschiedenen Formen des Haarausfalls liegen unterschiedliche Ursachen zugrunde. Nach dem Auslöser, für das Verlieren der Haare, richtet sich auch die jeweilige Behandlung. Der Ausfall ist oft nur vorübergehend. Wenn die Ursache, wie beispielsweise Eisenmangel oder eine Vergiftung beseitigt wird, wachsen die Haare wieder nach. Auch ein Haarausfall nach einer schweren Infektion oder nach einer Geburt legt sich wieder. Nach einer Chemotherapie wachsen die Haare ebenfalls wieder von selbst. Im Wesentlichen kommen die folgenden Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten infrage.

Medikamenten

Medikamente können die Haare auf vielfältige Weise beeinflussen. Bei kreisrundem Ausfall der Haare kann eine Cortisonspritze in die betroffene kahle Stelle helfen. Für starken kreisrunden Haarverlust werden Präparate in Tablettenform verordnet. Oft sind aber auch Medikamente der Auslöser für den Verlust Ihrer Haare. Eine Änderung der Dosierung oder ein alternatives Präparat schaffen hier Abhilfe.

Mittel gegen Haarausfall

Mittel gegen Haarausfall

Anlagebedingter Ausfall der Kopfhaare wird mit topischen Arzneimitteln wie zum Beispiel Minoxidil behandelt. Der Wirkstoff ist im Haarschaum oder Haarwasser enthalten. Er fördert das Haarwachstum und stoppt ein Fortschreiten des Haarausfalls. Priorin Kapseln beinhalten eine wirksame Kombination aus Hirseextrakt, Vitamin B5 und L-Cystin. Diese wirkt dem fortschreitenden Ausfall Ihrer Haare entgegen. Spezielle Mittel wie beispielsweise Priorin Liquid versorgen bei diffusem Haarverlust die Haarwurzeln mit wichtigen Inhaltsstoffen und verhelfen Ihnen so nach wenigen Wochen zu vollerem Haar.

Nahrungsergänzungsmittel

Alle Wachstumsprozesse im menschlichen Körper brauchen Nährstoffe. Diese werden auch für das Haarwachstum, das in den Haarwurzeln stattfindet, benötigt. Eine ausgewogene gesunde Ernährung ist die Grundvoraussetzung für gesundes, volles Haar und ständiges Haarwachstum. Ernährungsbedingter Haarausfall wird mit Nahrungsergänzungsmitteln behandelt. Die Präparate enthalten das B-Vitamin Biotin, Zink oder Eisen. Sie helfen den Mangel schnell auszugleichen.

Bewertung

Haarausfall lässt sich in viel Fällen gut therapieren. Setzen Sie sich in jedem Fall mit einem Facharzt in Verbindung, bevor Sie ein Medikament wegen des Haarausfalls einnehmen. Hierbei erfahren Sie auch, welche Nebenwirkungen möglicherweise im Rahmen der Therapie auftreten können. Am Beginn der Behandlung durch den Facharzt steht eine umfassende Anamnese und Diagnose. Erst nach Erforschung der Ursache kann mit einer medikamentösen Behandlung begonnen werden. Sind Medikamente selbst der Grund für den Haarausfall, hilft womöglich bereits eine andere Dosierung oder auch die Verschreibung eines anderen Medikaments. Liegt eine Grunderkrankung vor, wird diese im ersten Schritt behandelt, statt nur das daraus resultierende Symptom, der Haarausfall.

Kann man Haarausfall medizinisch behandeln?

Kann man Haarausfall medizinisch behandeln

Haarausfall ist ein Thema, welches stark mit Scham behaftet ist, obwohl es große Teile der Bevölkerung betrifft. Bis zum Alter von 70 Jahren bleibt das Problem nur etwa jedem fünften Mann erspart. Doch auch Frauen sind betroffen, immerhin leiden circa zwanzig bis dreißig Prozent von ihnen darunter. Die Gründe dafür können vollkommen unterschiedlicher Natur sein. Während die einen auf ihre Gene schimpfen, sind bei den anderen Stress oder eine mangelhafte Ernährung der Auslöser. Wir klären Sie über Behandlungsmethoden auf, die den Haarausfall aufhalten sollen.

Was ist Haarausfall?

Doch welches medizinische Phänomen verbirgt sich hinter dem Problem, das so viele Menschen belastet? Bei Haarausfallhandelt es sich um den dauerhaften Verlust der Haare. Sie wachsen also auf lange Sicht nicht mehr nach. So ist er zu unterscheiden von dem normalen Verlust einiger Haare, die jedoch schnell wieder nachwachsen. Dafür gibt es auch medizinische Bezeichnungen: Effluvium ist das rasante Ausfallen der Haare, während Alopecia das lichten und schütter werden der Haare beschreibt.

Ab wann sollte man zum Arzt gehen?

Wie bereits erwähnt, ist es vollkommen unbedenklich, wenn ein paar Haare ausfallen. Am Tag verliert der Mensch etwa siebzig bis hundert Haare und der Körper ist bestens in der Lage, diesen Verlust schnell wieder auszugleichen. Wenn Sie nach dem Duschen also einige Haare aus dem Abfluss holen müssen, ist das noch lange kein Grund zur Sorge. Trotzdem kann es nicht schaden, die Menge dieser Haare im Blick zu behalten. Sollten es auffällig viele sein oder immer mehr werden, lohnt sich ein Besuch beim Dermatologen. Ebenso verhält es sich, wenn die Stellen permanent kahl bleiben und keine Haare mehr nachwachsen. Vor allem als Frau ist dann ein Arztbesuch dringend zu empfehlen. Doch auch als Mann müssen Sie sich nicht kampflos Ihrem Schicksal hingeben.

Welche Arten von Haarausfall sind behandelbar?

Haarausfall Arten

Erblich bedingter Haarausfall ist die häufigste Form, vor allem bei Männern. Das ist gar nicht so schlimm, wie es klingt: Zwar lassen sich die Ursachen hierfür behandeln, die Symptome allerdings schon. Auch bei hormonellen Ursachen, die meistens die Frauen betreffen, stehen Ihre Chancen auf eine Behandlung gut. Wenn die Haare diffus ausfallen, also über den gesamten Kopf und ohne ersichtliches Muster, kann das eine ganze Reihe von Ursachen haben: Von Stress über einseitige Ernährung bis hin zu Stoffwechselstörungen. Wenn diese Leiden behandelt werden, kann sich auch das Haar wieder erholen. Fallen die Haare kreisrund aus, so ist der Grund leider häufig nicht ganz klar. Trotzdem können Dermatologen unter Umständen helfen.

Behandlungsmethoden

Wie Sie sehen, sind die Ursachen für Haarausfall äußerst vielfältig. Dementsprechend unterschiedlich fallen auch seine möglichen Behandlungsmethoden aus. Wer nicht gleich zur Haartransplantation oder zum Toupet greifen möchte, hat vorher noch zahlreiche Möglichkeiten, um dem lichten Haaransatz entgegenzuwirken.

Medikamente

Der Grund, aus dem Männer häufiger als Frauen von Haarausfall betroffen sind, liegt in einem Stoffwechselprodukt des Testosteron, dem sogenannten Dihydrotestosteron. Es hemmt unter bestimmten Bedingungen das Wachstum neuer Haare und sorgt so unter Umständen für die gefürchtete Halbglatze. Es gibt jedoch Wirkstoffe wie Finasterid oder Alfatradiol, die seine Produktion hemmen. Zudem wären da noch Medikamente, welche der Nährstoffversorgung der Haare helfen und somit ihr Wachstum befördern sollen. So helfen zum Beispiel Keratin und Vitamin B1 bei der Bildung von Aminosäuren, die für das Haarwachstum hilfreich sind.

Medizinische Mittel gegen Haarausfall

Wer nicht gleich zu Medikamenten greifen möchte, kann es auch mit einem Mittel versuchen, welches oberflächlich wirkt, also in die Kopfhaut eindringt. So sollen gezielt die betroffenen Stellen mit Wirkstoffen versorgt werden. Zahlreiche Seren und Haarprodukte versprechen Abhilfe. Viele von ihnen haben ähnliche Wirkstoffe wie die Medikamente, nur dass sie nicht direkt in den Organismus eingeführt werden. Es gibt jedoch auch Mittel aus der Naturkosmetik, welche die Haare auf schonende Art und Weise mit Nährstoffen versorgen sollen.

Nahrungsergänzungsmittel

Haarausfall Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel können sehr hilfreich sein, sofern die Gründe für den Haarausfall in der Ernährung liegen. Kupfer, Selen und Eisen sind vorrangig am Haarwachstum mit beteiligt. Wenn einer dieser Stoffe in der Ernährung fehlt, können die Haare ausfallen. Dabei ist Eisenmangel vor allem unter Frauen sehr stark verbreitet. Auch Zink und Folsäure müssen für ein gesundes Haarwachstum in ausreichenden Mengen vorhanden sein. Für alle, denen das genaue Prüfen des Essens auf Nährstoffe hin zu aufwändig ist, gibt es all diese Vitamine und Spurenelemente praktisch in Form von Kapseln oder Dragees.

Gibt es offizielle Tests und Studien?

Leider sind vermeintliche Wundermittel gegen so nahe gehende Probleme wie Haarausfall häufig ein Mythos. Eine Pille nehmen, und der jugendliche Haarschopf bleibt erhalten? Fast zu schön, um wahr zu sein. Jedoch wurden Studien zu den verschiedensten Mitteln durchgeführt, die positive Wirkungen unter Beweis stellten. Eine ausgewogenere Ernährung und eine Behandlung von Hormonimbalancen sowie von Stress liefern bei den entsprechenden Ursachen nachweislich Abhilfe. Auch Finasterid und Alfatradiol sind unter anderem Wirkstoffe, die bei zahlreichen Männern der Testgruppen Wirkungen bewiesen haben.

Bewertung

Leider ist Haarausfall ein Thema, um das die Meisten von uns im Laufe unseren Lebens nicht herum kommen – das gilt vor allem für Männer. Dieses äußerst weit verbreitete Phänomen wirkt sich häufig negativ auf das Selbstbewusstsein der Betroffenen aus und sorgt für viel Scham. Es gilt, mit professioneller Hilfe die Ursache ausfindig zu machen und danach zu handeln. Dann stehen Ihre Chancen gut, dem Haarausfall entgegen zu wirken.

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